Die Menschheit wurde nahezu ausgelöscht. Irgendwie hast du überlebt. Aber was hast du verloren? Und was ist das Einzige, woran du noch immer festhältst? Wie bist du zu dem Menschen geworden, der du heute bist? Und wie konnte es mit der Welt so weit kommen?
Um das herauszufinden, gibt es nur einen Weg: Schritt für Schritt zurück in die Vergangenheit.
Five Years After ist ein Tabletop-Erzählspiel von Steve Dee, dass die düstere Realität einer glaubwürdigen Apokalypse anhand einer rückwärts verlaufenden Chronologie erkundet. Während die Zeit immer weiter zum Anfang zurückläuft, wird nach und nach wird deutlich, wie es zur Katastrophe kam und welche Rolle deine Spielfigur darin hatte.
Das Spiel schöpft aus apokalyptischer Zombie-Fiction wie den Filmen von George Romero und der 28 Days Later-Reihe und verbindet sie mit der trostlosen Ästhetik des nuklearen Weltuntergangs der 1980er, wie man sie aus Werken wie The Day After und Threads kennt. Five Years After ist zutiefst persönlich und zugleich leicht zugänglich: Die Spielenden benötigen weder Erfahrung noch Improvisationstalent. Mit nur wenigen Karteikarten und Zufallstabellen erschaffen sie Menschen, deren Zukunft bereits feststeht. Ihre Vergangenheit dagegen liegt noch im Dunkeln. Wie sich die Geschichten der einzelnen Spielfiguren miteinander verweben, lässt eine Geschichte entstehen, die niemand allein hätte erschaffen können – voller Bedeutung und emotionaler Wucht.
Das Regelsystem ist einfach und schnell erklärt. Der größte Teil des Buches enthält Tipps für die Spielleitung, um das Spiel zu erklären und zu leiten, vielen Varianten, Optionen und Spielmodi für jede denkbare Form der Apokalypse – selbst ganz persönliche –, Regeln für Online- und Solospiele und vielem mehr.







